Produktmanager nach einer MMA-Studienausbildung?
Produktmanager sind so etwas wie die „Mutter oder der Vater eines Produkts", sagt Prof. Dr. Thorsten Litfin. Der Fachmann weiß: Produkte entstehen nicht nebenbei, sondern gehen aus einer gezielten Entwicklung hervor, der die bestmögliche Produktpositionierung am Markt folgt. Egal, ob es sich dabei um ein Waschmittel, ein Medikament, einen neuen Lackierroboter für die Automobilindustrie oder eine technische Dienstleistung handelt - über all diesen Prozessen wachen die Produktmanager.
Obwohl es in einem Großteil der heutigen Unternehmen Produkt- und Bereichsmanager gibt, kann man Produktmanagement weder an der Hochschule studieren noch als Ausbildungsberuf erlernen. „Learning by doing" ist also angesagt. Im Konsumgüterbereich erfolgt der Einstieg oft über eine Position als Junior Product Manager, in der Technik ist eine vorherige Vertriebsposition gern gesehen und in der Pharmaindustrie ist Vertriebserfahrung fast zwingend notwendig.
Basiskenntnisse in Management, Betriebswirtschaft sowie Produktpolitik und natürlich mindestens zwei Fremdsprachen sind hier immer eine Voraussetzung. Bei entsprechender Einarbeitung und Berufserfahrung und je nach Produktbereich haben MMA-Absolventen hervorragende Chancen, besonders wenn die kommunikativen Fähigkeiten im Vordergrund stehen. In der internationalen Franchisewirtschaft kommen auch MMA-Absolventen mit Spezialisierung Internationales Recht zum Zuge, da hier die vertragliche Seite stark im Vordergrund stehen kann, über die Grenzen hinweg. Ein spannendes, verantwortungsvolles Feld, mit unbegrenzten Möglichkeiten der individuellen Entfaltung.


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