Bildung lohnt sich schon bei der ersten Anstellung

 12.09.2008
Investition in Bildung zahlt sich aus, denn mit jedem weiteren Abschluss steigt das Einkommen.
Höhere Verdienstmöglichkeiten sind ein Anreiz für Absolventen, länger die Schulbank zu drücken und am Markt nachgefragte Fähigkeiten und Kenntnisse, wie Fremdsprachen und Wirtschaft zu erwerben. Doch Bildung verlangt nicht nur Investition von Zeit und Mühe, sondern auch Geld. Dieser Aufwand rechtfertigt ein höheres Gehalt gegenüber Arbeitnehmern, die auf weitere Abschlüsse verzichten und schneller ihr eigenes Geld verdienen.

Entsprechend haben Absolventen mit Abitur, einer Berufsausbildung oder einem Studium (Sekundarstufe II) mehr Geld in der Tasche als Schüler, die ihre Ausbildung mit der 10. Klasse (Sekundarstufe I) beendet haben. Dies ist eines der Ergebnisse der am Dienstag veröffentlichten OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2008“. Insbesondere ein BA-Studium macht sich im Geldbeutel bemerkbar. Dieser Einkommensvorteil wächst mit zunehmendem Alter. Andersherum vergrößern sich die finanziellen Nachteile für Erwerbstätige ohne einen Abschluss im Sekundarbereich II mit zunehmendem Alter, mit Ausnahme von Finnland, Deutschland und Neuseeland.

In Luxemburg und Korea bietet ein Hochschulstudium die größten Einkommensvorteile. Doch auch in den meisten Ländern bringt es nicht nur bessere Chancen auf Beschäftigung im Alter, sondern auch ein höheres Einkommen und die Garantie auf Beschäftigung bis zum Ende des Erwerbslebens. Für alle ohne einen Abschluss im Sekundarbereich II vergrößern sich die Einkommensnachteile mit zunehmendem Alter in allen Ländern mit Ausnahme von Finnland, Deutschland und Neuseeland.

Die Message ist also klar: Auf zum BA-Studium, mit Schwerpunkt Fremdsprachen und Business – es zahlt sich aus.

Quelle: www.focus.de
           www.oecd.org
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