Studienunterstützung: BaföG wird ab dem 1.10.08 erhöht

 19.08.2008
Gute Nachrichten von Annette Schavan und ihrem Bundesbildungsministerium: Es wurde nicht nur eine Erhöhung der Bedarfssätze für Bafög-Empfänger um zehn Prozent angekündigt, sondern gleichzeitig auch die Anhebung der Elternfreibeträge um weitere acht Prozent.
   

„Die Erhöhung sehen wir sehr positiv“, erklärt Florian Hillebrand, Vorstandsmitglied des Freien Zusammenschlusses von StudentInnenschaften, „das war aber auch mehr als überfällig, denn seit 2001 ist der Förderbetrag überhaupt nicht mehr gestiegen.“ Was die Anhebung für Studenten konkret bedeutet? Neben der Erhöhung der Bedarfssätze sowie der Elternfreibeträge bleibt der eigene Verdienst aus Minijobs bis zu 400 Euro brutto ab sofort anrechnungsfrei. Heißt: Das Bafög wird nicht gekürzt. Sollte ein Student Kinder haben, bekommt er zusätzlich zum Bafög einen Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind. Diesen Zuschlag muss er später nicht zurückzahlen. Das Auslandsstudium in der EU kann schon ab dem ersten Semester gefördert werden. Selbst eine vollständige Ausbildung in der EU oder in der Schweiz soll förderungsfähig sein. Auch Auslandspraktika werden erleichtert. Hat der Student dagegen einen Migrationshintergrund und studiert an einer deutschen Uni, wird er in Zukunft leichter als bisher an eine Bafög-Förderung kommen.


Weitere Informationen: www.focus.de/wissen/campus/campus/tid-11394/studienunterstuetzung-ministerin-gibt-sich-spendabel_aid_323245.html


Studierende des EUROPA-INSTITUTes Reutlingen können auch BaföG beantragen.


Weitere Informationen unter: http://www.europainstitut.eu/infos/foerdermoeglichkeiten.html

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