Praxisorientierte Ausbildungen stehen auf dem Arbeitsmarkt zu Beginn des neuen Jahres besonders hoch im Kurs: Der Karriere-Service des EUROPA-INSTITUTs bekommt für die Absolventen der Studienausbildungen Multilingual Management Assistant und International Business Assistant derzeit mehr Stellenausschreibungen als je zuvor. Der Grund für die große Nachfrage ist die einmalige Kombination von drei bis fünf Fremdsprachen und soliden Wirtschaftskenntnissen sowie das Engagement der Absolventen – und bei solchen idealen Voraussetzungen sind die Faktoren für eine aussagekräftige Bewerbung erst recht wichtig. Gerade dieser enorme Bedarf an Nachwuchskräften war der Grund, den ersten Karriere-Informationstag des Instituts zu organisieren – um Arbeitgebern, Personalvermittlungen und Studierenden eine gemeinsame Plattform zu bieten. An diesem Tag präsentieren sich nun erstmalig in der Geschichte des Instituts rund zehn Unternehmen und beraten die Young Professionals in allen Fragen rund um eine gelungene Bewerbung und Eintritt in die Karriere. Zahlreiche Vorträge, Assessment-Center und Infostände sowie eine maßgeschneiderte persönliche Beratung in puncto Bewerbungsfotos warten zwischen 9:00 und 16:00 Uhr auf alle Interessierten des Instituts.
Elke Schumacher, angehende Multilingual Management Assistant sieht ihre Karrierechancen breit gefächert: „Ich kann mir gut vorstellen in vielen verschiedenen Bereichen zu arbeiten, da wir durch die Studienausbildung auf keine bestimmte Branche festgelegt sind und unsere erlernten Fähigkeiten vielseitig einsetzbar sind. Das heißt, dass wir in jedem Unternehmen arbeiten könnten, das Geschäftsbeziehungen zum Ausland pflegt, aber auch bei internationalen Organisationen und Institutionen (wie z. B. beim Auswärtigen Amt) oder in der Tourismusbranche. Vom Karriere-Informationstag erhoffe ich mir, interessante Kontakte zu knüpfen und die Unternehmen auf mich und meine Qualifikationen aufmerksam zu machen.“
Andere Studierende, wie Ramona Muffler, angehende MMA, haben bereits konkrete Vorstellungen, was ihre ersten Stelle angeht: „Ich würde gerne in der Tourismusbranche arbeiten, da ich sehr gerne reise und nun eine gute sprachliche und kaufmännische Ausbildung habe, um in vielen Bereichen arbeiten zu können.“ – sagt sie. „Gleichzeitig interessiert mich aber auch die Arbeit in einer internationalen Organisation.“ Ramona betont die Wichtigkeit der persönlichen Kontakte mit den HR-Beauftragten, „Präsenz zu zeigen ist auf jeden Fall sehr wichtig an diesem Tag – und allgemeine Infos über potentielle Arbeitgeber zu sammeln, über Möglichkeiten in den Betrieben, um eine konkrete Vorstellung von den Unternehmen zu bekommen.“
Klaus Kornberger, Personalleiter der SchwörerHaus KG wird sein Unternehmen mit einem Infostand vertreten. Auf die Frage, was die Erfolgsfaktoren für junge Leute bei der ersten richtigen Stelle sind, betont er die Identifikation mit dem Unternehmen: „Ansonsten ist es nämlich immer nur ein Job.“ Herr Kornberger ermutigt gerade die Berufseinsteiger, ihre Stärken zu zeigen, auch wenn sie noch nicht so viele Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt haben. Denn: „Fehlende Praxiserfahrung kann man immer durch entsprechendes Engagement und das unbedingte Wollen ausgleichen. Davon muss mich der oder die Bewerber(in) überzeugen. Absolventen des EUROPA-INSTITUTs haben hier schon mehrfach den Beweis erbracht, dass sie dazu in der Lage sind. Es gilt jetzt nur, die Bereitschaft hierzu auch auf das Berufsleben zu übertragen.“
Wenn die Leidenschaft für das Unternehmen und für die Arbeit spürbar wird, unterstreicht dies die persönliche Eignung der Bewerber, betont auch Wiebke Kohl, Junior-Personalreferentin der Yves Rocher GmbH – ein Unternehmen, in dem auch bereits zahlreiche Absolventen des Reutlinger Instituts ihren Karrieretraum gefunden haben.
Eins hat sich seit langen Jahren nicht geändert: Die solide Kenntnis von mehreren Fremdsprachen ist und bleibt ein Erfolgsfaktor. Sowohl die SchwörerHaus KG als auch die Yves Rocher GmbH ist im internationalen Umfeld präsent, deshalb sind Bewerber mit guten Sprachkenntnissen sehr gerne gesehen. „Wir haben inzwischen einen Exportanteil von 30%.“ – sagt Herr Kornberger. „Unser Vertrieb erstreckt sich auf viele westeuropäische Länder. An erster Stelle steht die Schweiz, gefolgt von Frankreich, Luxemburg, Italien, Spanien und noch einigen anderen Ländern. Durch den hohen Anteil wird es in der Betreuung unserer Kunden und Geschäftspartner immer wichtiger, dass unsere Mitarbeiter die Sprachen beherrschen. Dies ist zukünftig sicherlich ein wichtiger Bestandteil dafür, dass wir diesen hohen Exportanteil halten bzw. ausbauen können. Dafür benötigen wir sprachlich bestens ausgebildete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Dies konnten wir durch Absolventen des EUROPA-INSTITUTs bereits mehrfach realisieren und ich hoffe und glaube, dass sie sich bei uns auch wohl fühlen.“
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